Archeopark Schnals

Der archeoParc Schnalstal ist ein archäologisches Aktivmuseum mit Freigelände in Unser Frau im Schnalstal, welches sich dem Lebensraum und der Lebensweise des Mannes aus dem Eis und seiner Zeitgenossen vor 5.300 Jahren widmet.
In der Dauerausstellung erwarten die Besucher auf drei Ebenen Texttafeln, Bilder, originalgetreue Rekonstruktionen der Bekleidung und der Ausrüstungsgegenstände des Mannes aus dem Eis, Filme, Dioramen und eine 3-D-Multivisionsshow.

Besonderes Highlight des Hauses ist der direkte Blick zur Fundstelle des Getschermanns und die drei im Freigelände des Museums 1:1 rekonstruierten jungsteinzeitlichen Hütten. Im Freigelände ist Jung und Alt eingeladen, selbst „jungsteinzeitlich“ aktiv zu werden und Brot zu backen, Bogen zu schießen, zu töpfern, Leder zu verarbeiten, beim Kupferschmelzen zuzuschauen… Das Aktivitätenprogramm ist im Eintrittspreis inkludiert und wechselt. Täglich werden drei Aktivitäten geboten.

Südtirols erstes archäologisches Aktivmuseum fällt schon durch seinen ungewöhnlichen Bau auf. Das Niedrigenergiehaus entstand in Konstruktion, Form und Material analog zu den jungsteinzeitlichen Hausrekonstruktionen und umhüllt den fiktiven Aufgang durch das Tisental zum Tisenjoch.

ArcheoParc Schnals ist ein Museum mit einem 4.000 Quadratmeter großen Freigelände, das den Lebensraum des Mannes aus dem Eis vorstellt. Ob Ötzi tatsächlich im Schnalstal der Kupferzeit (Ötzi war 3.300 vor Christus unterwegs) gelebt hat, weiß man nicht, aber er ging sicher durch das Tisental zur Tiesenjoch.
Seine Leiche erhielt sich durch das Austrocknen in Wind und Kälte, wurde nach dem Mumifizieren von Schnee eingeschlossen und nach einem warmen Sommer am 19.09.1991 von zwei Touristen, dem Ehepaar Simon, gesehen. Die Tiroler Bergrettung legte den Körper frei, die Gerichtsmediziner der Innsbrucker Universitätsklinik holten den Leichnam ein zweites Mal aus dem Eis heraus und brachten ihn nach Innsbruck. Wenige Tage danach stellte Prof. Spindler vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck fest, dass die Ausrüstung des Toten aus einer prähistorischen Epoche stammen musste.
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